Gedankenblitz 2018

In diesem Jahr sollten beim Gedankenblitz-Wettbewerb der Wirtschaftsförderung des Kreises Soest an verschiedene Anforderungen angepasste Karosserien für ein ferngesteuertes Modellauto entwickelt werden. Dieser Herausforderung stellte sich auch ein Team der Europaschule Ostendorfgymnasium. Es bestand aus:

  • Franziskus Albersmeier, Maximilian Brunnert, Braiden Büker, Mert Kocabiyik, Nick Otte, Jannik Roßner, Linus Schnieders, Viktor Sereda, Georg Wagner und Moritz Wirries aus der 8A
  • Simón Lüke Agustino, Finn Preugschat, Maik Sprick, Robin von Holtz und Sven Walgenbach aus der 8D
  • Till Geister, Nils Gorski, Bernhard Müller und Viktoria Schott aus der 9A

Tatkräftig beraten wurden sie von der Modellflug-AG mit Zois Karagiannis aus der EF und Christoph Massem aus der Q2 sowie Lucas Cremer aus der Q2
Sie mussten sich der Herausforderung gegen Teams von 20 anderen Schulen aus dem Kreis Soest stellen.
Jede Schulmannschaft bekam einen Bausatz für das Chassis eines ungefähr 40cm langen Autos, ein Getriebe mit Differential, einen Elektromotor mit zwei Akkus und die Fernsteuerung.
Im ersten Wettkampf entwarf und baute unser Team einen Formel 1 Rennwagen, der sich gesteuert von Viktor in der Dreifachsporthalle in Werl gut gegen die Konkurrenz durchsetzte. Das Team wurde am Mittwoch, dem 25. April, von einem durch das ERASMUS+ – Projekt gesponserten Bus zur Wettkampfstätte transportiert. Wir wärmten die Reifen vorher auf, da diese auf dem glatten Boden der Sporthalle mehr „Grip“ haben sollten. Da aber unsere Lenkung nach einigen Runden durch einen Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug nicht mehr funktionierte, mussten wir einen Boxenstopp machen. So schnell es ging, reparierten wir die Lenkung wieder. Wir wurden vorletzter und durften deswegen an dem “letzte Chance Rennen” – dem Hoffnungslauf – teilnehmen, durch das wir die Chance bekamen, uns für das Finale zu qualifizieren. Dort erreichten wir den 2. Platz. Dadurch durften wir doch noch am Finale teilnehmen. Wir starteten auf dem letzten Platz (12.). Dieses Rennen verlief gut und wir nahmen den 3. Platz ein, aber, da die Zeiten zusammengerechnet wurden, wurden wir insgesamt 6. von 21 Schulen/Teilnehmern.

Der zweite Renntag fand nachmittags am Mittwoch, dem 16. Mai, in Soest in der Sporthalle des Börde-Berufskollegs statt, die wir wieder dank des ERASMUS+ – Projektes erreichten. Schnelligkeit konnte auch hier nicht schaden, aber beim Gedankenblitz Stock-Car-Rennen sollte das Team seinem Fahrzeug auch eine gewisse Robustheit verleihen, denn hier waren Drängeln und Kollisionen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Es war atemberaubend. – Das mag aber auch an dem vielen Rauch in der Luft gelegen haben. Das zweite Rennen war eine heiße Party. Als wir kurz vor dem offiziellen Beginn um 14.00 Uhr ankamen, hatten schon einige der 20 Schulen ihren Teamtisch bezogen. Nach der Begrüßung ließen sich die Jurymitglieder in detaillierten Beschreibungen von unserer Karosserie mit dem markanten Luftkühlungsansaugstutzen beeindrucken. Dann begannen die Vorläufe zum Kennenlernen der Strecke. Wir fackelten nicht lange. Unser Fahrer Zois jagte unseren Boliden über die Piste. Während des ersten Durchgangs stellte er dann plötzlich fest, dass unser Wagen hinten in Flammen aufging. Der Brand konnte gelöscht werden, wir bekamen einen Ersatzmotor von der Rennleitung, und Chefmechaniker Christoph baute ihn in Windeseile ein. Er bekam ein riesiges Foto auf dem seitenfüllenden Bericht im Patrioten.
Die Gedankenblitz-Sumo-Arena stand am Montag, dem 11. Juni, in Lippstadt in der Sporthalle des Lippe-Berufskollegs. Schnelligkeit ja, Robustheit ja, doch nun sollte das Fahrzeug des Teams durch jede Menge Kraft und Standfestigkeit überzeugen. Denn es musste gegen alle anderen Teams in der Gedankenblitz-Sumo-Arena bestehen. Unser Team hatte den Panzerkampfwagen Maus entworfen. Das Material der Wahl war zum wiederholten Male: Depron. Mit hohem Anspruch an Detailgenauigkeit und Farbgebung war der Entwurf umgesetzt worden. Im Wettkampf erwies sich dann die Anpassung von Karosserie und Unterbau als Achillesferse.
In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien gab es dann noch eine freudige Überraschung. Bei der Siegerehrung bekam jeder Teilnehmer außer einer Urkunde und einer Broschüre mit Wettkampffotos und Kontaktinformationen zu den Sponsor-Unternehmen ein eigenes ferngesteuertes Auto im Matchbox-Format.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *