Water rocket competition

Die Schülerinnen und Schüler des Q1 Astromonie-Zusatzkurses 2017/18 der Europaschule Ostendorf-Gymnasium Lippstadt arbeiten seit vielen Wochen an eigenen Wasserraketen, um sie am Schuljahresende in einem kleinen Wettbewerb starten zu lassen.

Es gab insgesammt vier Bewertungskriterien, bei denen die Teilnehmer bis zu 100 Punkte ergattern konnten. Die Kategorien waren Design, Höhenrekord, Paypload und Bergung. Bis aus ein paar Regelungen wie Höchstluftdruck, keine Elektronik und kein Timmy Timer, waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Der Wettbewerbstag war der 28. Juni 2018. Da standen sie nun, die sechs Kandidaten: die „Marry Poppins“ mit der 3D-gedruckten Spitze, die simple aber effektive „Sky Traveller“ mit dem Design einer bekannten alten Serie, die „Ground Control“ mit der Kamikaze-Technik, der Rakete „lil‘ Hobbledehoy“, der „Unbekannten“ und Herr Grundmanns „Meila 1.0“.

Die Platzierungen ergaben sich durch die Gesamtbewertung folgendermaßen:

1. Platz: Oskar und Niklas
2. Platz: Erik
3. Platz: David und Benjamin
4. Platz: Lael, Aleksander und Mattis
5. Platz: Mark, Daniel und Lena-Sophie
6. Platz: Herr Grundmann

Alle Raketen waren wirkliche Unikate mit ausgeklügelten Systemen, so gewannen die „Sky Traveller“ und „Meila 1.0“ in der Kategorie Design. Beim Höhenrekord schaffte es „Meila 1.0“ auf sagenhafte 41 m. Im Bereich Payload, wo die Raketen eine Actionkamera sicher transportieren mussten gab es gleich drei Sieger: „Gound Control“, „lil‘ Hobbledehoy“ und „Marry Poppins“. In der Kategorie Bergung konnte lediglich die „Gound Control“ überzeugen, die sich mit ihrer Spitze in den Boden bohrte und auf einen Fallschirm verzichtete.

Trotz der ideenreichen und innovativen Lösungen der Schülerinnen und Schüler, zeigte sich, dass die einfachste Lösung in diesem Fall die zuverlässigste war. So gewann die „Ground Control“ auch den Gesamtwettbewerb.

Mit dem Raketenwettbewerb gelang ein Abschluss des erstmals durchgeführten Projektkurses „Astronomie“, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler zuvor mit diversen Themen der Astronomie beschäftigten. So berechneten sie unter anderem anhand von Sternstrichspur-Aufnahmen die Länge eines siderischen Tages, erstellten Modelle von Objekten unseres Sonnensystems, eine parallaktische Montierung und einen Windkanal.

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